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Polizeichor
Koblenz - Ein Chor stellt sich vor
Unser
Weg zum Meisterchor
Unser
Chor hat sich - nach 1999 - wieder als Meisterchor qualifiziert
und darf sich bis zum Ablauf des Jahres 2010 "Meisterchor
des Chorverbandes Rheinland-Pfalz" nennen
Das
Bundesleistungssingen des Deutschen Sängerbundes ist für
einen Chor ein schwieriger aber attraktiver Weg, um ein gesanglich
hohes Niveau zu erreichen. Nach dem erfolgreichen Abschluss der
Wettbewerbs darf ein Chor 5 Jahre den Titel "Meisterchor"
führen.
Mit diesem Titel wird zum Ausdruck gebracht, dass der Chor die gesetzten
Leistungsvorgaben mit anderen, gleichwertigen Chören erfüllen
konnte, also kein Einzelsieger, wie etwa bei einem Chorwettstreit,
ist. Aus diesem Grund sind die Bedingungen auch so abgefasst, dass
bei entsprechendem Engagement für jeden Chor erreichbar sind.
Anderseits soll aber auch vermieden werden, dass durch ein zu geringes
Niveau der Sinn dieses Singens entwertet wird.
Die Chöre und ihre Chorleiter sollen durch eine intensive Beschäftigung
mit verschiedenen Stilen und Strukturproblemen an die Vielfalt deutscher
und internationaler Chortraditionen herangeführt werden. Deshalb
sollte das Bundesleistungssingen immer unter der Devise des Deutschen
Sängerbundes stehen: Singen heißt verstehen.
Das Bundesleistungssingen ist in drei Stufen mit unterschiedlichen
Leistungsanforderungen unterteilt:
- Stufe
I: Kreisleistungssingen
- Stufe
II: Regionalleistungssingen
- Stufe
III: Meisterchorsingen.
Meisterchorsingen
1999
Am
22. November 1997 stellte sich der Chor beim Kreisleistungssingen
in Thür/Eifel zusammen mit 12 weiteren Chören dem Wertungsrichter.
Mit der Originalkomposition "Die Nacht" von Franz Schubert
und der Volksliedbearbeitung "My Lord, What a Mornin"
von R. L. Gilliam erhielt der Chor die Wertung sehr gut bis hervorragend
und hatte sich damit für die II. Stufe, das Regionalleistungssingen,
qualifiziert.
Nun galt es, durch intensive und engagierte Chorarbeit mit dem entsprechenden
Liedgut die nötige Sicherheit zu erreichen, um auch die nächste
Hürde zu meistern. Hier waren es in erster Linie anspruchsvolle
Konzertveranstaltungen, die zum Erreichen dieses Zwischenschrittes
beitrugen.
Am 25. April 1998, eine Woche nach dem eigenen Frühjahrskonzert,
trat der Chor in der Stufe II, dem Regionalleistungssingen, in Nickenich/Eifel,
an. Mit
- dem
Wahlpflichtchor "Liebe" von F. Schubert,
- der
Originalkomposition "Ave Maria" von Franz Biehl
- und
dem Volkslied "Minnelied" von Adam de la Hale"
erreichte
der Polizeichor unter 13 teilnehmenden Chören mit 166 Punkten
eine der Tageshöchstnoten und war für die Stufe III, das
Meisterchor-Singen, qualifiziert.
Jetzt
begann der schwierige Teil auf dem Weg zum Meisterchor: Kontinuierliche
Leistungssteigerung und Perfektionierung bei der Gesangsinterpretation.
Ein besonderes Lob ist unserem Chorleiter auszusprechen, der es
immer wieder verstand, durch dosierte Forderungen und Einfühlsamkeit
die Sänger zu motivieren.
Es
waren im Jahr 1999 insbesondere das eigene Frühjahrskonzert,
ein Chorwettstreit im Mai und die Romreise im September, mit dem
Singen im Petersdom und einem Konzert in St. Ignatius, die dazu
beitrugen, dass sich der Chor noch mehr festigte und an Sicherheit
gewann.
Am
06. November 1999 war es so weit. Der Chor stellte sich beim 27.
Meisterchorsingen des Sängerbundes Rheinland Pfalz in Nickenich/Eifel
der Stufe III - Meisterchorsingen -, den Wertungsrichtern Michael
Rinscheid, Gerd Zellmann und Winfried Siegler-Legel. Mit
dem
- Wahlpflichtchorwerk
"Domine non sum dignus" von Tomas Luis de Victoria,
- Selbstwahlchor
"Tambusgesell" von Fritz Lubrich,
- Deutschen
strophischen Volkslied "Untreue" von Friedrich Silcher
- durchkomponierten
Volkslied "I want to go to heaven" von Winfried Siegler-Legel,
erreichte
der Chor das hervorragende Ergebnis von dreimal "Sehr gut"
und einmal "Gut" das angestrebte Ziel: Meisterchor.
Der
Polizeichor Koblenz darf nun bis zum Jahr 2004 den Titel -Meisterchor
des Sängerbundes Rheinland-Pfalz- tragen.
Ein
schwieriger Weg wurde erfolgreich abgeschlossen.
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