Polizeichor Koblenz an Rhein und Mosel

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Presseschau 2000

Rhein-Zeitung vom 14.12.2000 (Kultur regional)

Zeit der Besinnung und inneren Einkehr

Polizeichor Koblenz beeindruckte bei seinem Adventskonzert in der Herz-Jesu-Kirche

KOBLENZ. Ein Adventskonzert gab der Polizeichor Koblenz in der Herz-Jesu-Kirche. Nicht "Jauchzen" und "Frohlocken" sollten in dieser so hektischen Vorweihnachtszeit das Thema sein, sondern innere Ruhe und Betrachtung, eine behutsame Wegweisung zum Hochfest der Christenzeit, zu Weihnachten. Ein vollbesetztes Gotteshaus zeigte, dass die Einladung verstanden worden war. Ebenso erinnerte der Kranz mit den brennenden Kerzen im Altarraum an die eigentliche Bedeutung der Adventzeit.

Die Eröffnung des Konzertes war dem Orchester der Musikfreunde St. Beatus vorbehalten. Mit der Suite Nr. 1 C-Dur von J.S. Bach. Unter der bewährten Leitung ihres Dirigenten Herrn Manfred Grosch gelang ihnen dies mit Bravour. Nahtlos knüpfte nun der Polizeichor Koblenz mit seinem ersten Beitrag, dem "Agnus Dei" von G. Bizet, an; machtvoll der Schlusssatz "Dona nobis pacem". Hier brillierte erstmals die Solistin, Ruth Maria Kronenfeld, mit einem hervorragenden Sopransolo.

Beeindruckend auch das anschließende "Kyrie" und "Credo" aus der "Messe in G-Dur" von F. Schubert. Sowohl das "Agnus Dei" als auch die "Messe in G-Dur", wurden vom Orchester St. Beatus begleitet. Das Dirigat lag in den Händen von Polizeichorleiter Werner Blatt.

Kontrapunktisch hierzu dann die A-cappella-Vorträge des Frauenchores Heiligenroth, einem Meisterchor des Sängerbundes Rheinland-Pfalz, ebenfalls unter der Leitung von Werner Blatt: Die ruhige und klare Stimmführung bei "Domine, pacem da nobis" von J. Christ und "Wenn es Abend wird" von W. Heinrichs, ließ die Zuhörer so richtig in Ruhe verharren. Das anschließende "Salve regina" von J. Busto verdeutlichte die Bedeutung der Adventszeit in beeindruckender Art und Weise.

Im Doppelkonzert d-Moll für Violine, Oboe und Streichorchester, Sätze 2 und 3, Adagio und Allegro, von J.S. Bach, setzte das Orchester der Musikfreunde St. Beatus mit den Solisten Alexandra Speckbrock (Violine)und Klaus Büschler (Oboe) einen weiteren Glanzpunkt - das Publikum applaudierte spontan.

Der Frauenchor Heiligenroth trat noch einmal hervor mit "Maria durch ein Dornwald ging" und der Adventsweise "Macht hoch die Tür die Tor macht weit". Der Schlussteil blieb dem Polizeichor vorbehalten. Zunächst verstand er es meisterlich, mit dem Chorsatz "Ave verum" von Ch. Gounod, Gefühle zu wecken, die dann noch eine Steigerung erfahren sollten mit dem "Panis angelicus" von C. Franck. Hier brachten Chor, Orchester und die Solistin Ruth Maria Kronenfeld so viel Hingabe zum Ausdruck, dass das Publikum zunächst in aller Stille verharrte, ehe nicht enden wollender Beifall aufkam. Erst nach einigen Zugaben konnte dieses eindrucksvolle Konzert beendet werden.

Am Schluss des Konzertes wurde um eine Spende für eine soziale Einrichtung der Herz-Jesu-Gemeinde gebeten. Raimund Schlosser

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Rhein-Zeitung vom 29.11.2000

Polizeichor im Internet

KOBLENZ. Mit der eigenen Homepage www.polizeichor-koblenz.de präsentiert sich der Polizeichor Koblenz nun auch im Internet. Infos “rund" um den Chor. Hinweise zu Konzerten und Veranstaltungen und vieles mehr ist auf mehreren Seiten aufbereitet. Per E-Mail kann man den Chor ab sofort mit der Anschrift info@polizeichor-koblenz.de erreichen. Der Chor ist Mitglied im Sängerbund der Deutschen Polizei und im Sängerbund Rheinland-Pfalz.

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Rhein-Zeitung vom 29.11.2000 (Kultur regional)

DA GEH, ICH HIN

Der Polizeichor "besinnt” sich

Zu einem Adventskonzert lädt der Polizeichor Koblenz am Sonntag, 10. Dezember, 16 Uhr, in die Herz-Jesu-Kirche ein. Das Orchester der Musikfreunde St. Beatus (Karthause) musiziert unter Leitung von Manfred Gotsch. Beim Doppelkonzert in D-Moll von J.S. Bach sind Alexandra Speckbrock (Violine) und Klaus Büschler (Oboe) die Solisten. Das Orchester wird neben der "Messe in G-Dur" von
F. Schubert den Polizeichor und die Solistin Ruth Maria Kronenfeld auch bei den Werken "Agnus Dei" von G. Bizet und "Panis angelcus" von C. Franck begleiten. Mit dabei ist auch der Frauenchor Heiligenroth, wie der Polizeichor von Werner Blatt dirigiert. Eintritt frei. Es wird um eine Spende für eine soziale Einrichtung der Pfarrgemeinde Herz-Jesu gebeten. Der Polizeichor wird übrigens am Freitag, 8. Dezember, um 18.30 Uhr den Abendgottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche mitgestalten.

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Rhein-Zeitung vom 09.11.2000

Polizeichor gab Benefizkonzert in Enschede

KOBLENZ. Ganz im Zeichen der schrecklichen Explosionskatastrophe von Enschede stand das Benefizkonzert, das der Polizeichor Koblenz in der niederländischen Stadt gab. Der Erlös des Chorabends von 3600 Mark dient dem Aufbau eines Jugendzentrums in dem zerstörten Stadtteil.

Zusätzlich spendeten die Sänger aus Koblenz 500 Mark. Der Chor aus Koblenz hatte den Besuch des Enscheder "Politie Mannenkoores" vom Frühjahr erwidert. Eine Rundfahrt durch das zerstörte Gebiet vermittelte einen Eindruck von der Gewalt der Explosion, die in Sekundenbruchteilen Leben vernichtet und ein ganzes Stadtviertel dem Erdboden gleich gemacht hatte.

Zuvor hatte der Chor aus Koblenz beim Konzert in der Grote Kerk mit Pianistin Svetlana Travnikowa eigene Akzente zu dem unter dem Motto "Enschede weint" stehenden Abend gesetzt. (rs)

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Rhein-Zeitung über das 20. Frühjahrskonzert

Frisch wie der junge Frühling

Herrlicher Melodienstrauß beim Konzert des Polizeichors - Maske in Blau

KOBLENZ. So wie der Frühling, der leichtfüßig und zuweilen recht stürmisch daherkommt, war auch das 20. Konzert des Koblenzer Polizeichors. Die Gäste in der voll besetzten Rhein-Mosel-Halle ließen sich rasch anstecken vom melodiösen Schwung. Und auch die Gäste, die der Chor als Mitwirkende eingeladen hatte, bewiesen ihr großes Können.

Mit der Ouvertüre zu Carmen legte das Polizeiorchester Rheinland-Pfalz unter Hans-Georg Conrad ordentlich Tempo vor und entfächerte im Verlauf des Abends elegant die ganze Bandbreite seines Könnens mit einem Medley aus dem Musical "Marx Poppins", mit Filmmelodie "Children of Sanchez" und mit Erinnerungen an Benny Goodmann, die einen wahren Beifallssturm auslöste.

Dass auch die sogenannte leichte Muße einem Chor großes Können abverlangt, wurde bei dem Potpourri aus der Operette "Maske in Blau" und bei einer Auswahl der schönsten Melodien von Paul Lincke, deutlich. Wenn diese Melodien inzwischen zu beliebten Evergreens geworden sind, die fast ein jeder mitsingen kann, war die Interpretation durch den Polizeichor Koblenz unter Werner Blatt doch ein echter musikalischer Leckerbissen. Zu Recht dürfen die Sänger seit 1999 den Titel Meisterchor tragen.

Weitgehendst modernen Weisen widmete sich der Politie Männerchor Twente unter seinem Leiter Henk Kleinmeijer, der ein außerordentlich glückliches Händchen bei der Bearbeitung solcher Melodien hat. Von einer eigenen Combo begleitet, entfachte der Chor ein buntes Feuerwerk, mischte gekonnt "fetzige" Songs mit verträumten Weisen und eroberte sich die Herzen des Publikums.

Nicht zuletzt seien die Solisten hervorgehoben, die dem Konzertabend Glanzlichter aufsetzten. Ruth Maria Kronenfeld -seit 1988 als Stimmbildnerin beim Polizeichor Koblenz tätig- verzauberte mit Lied und Csardas von Franz Lehar und mit "Ich schenk mein Herz" aus "Die Bubarry" ebenso wie dem bekanntesten Lied aus My fair Lady "Ich hätt getanzt heut Nacht". Und Michael Fuxius, schon seit einigen Jahren musikalischer Begleiter des Polizeichors bei Konzerten, erwies sich einmal mehr als ausgezeichneter "Mann am Klavier".

Wo war die Zeit geblieben, fragt man sich, als mit dem Fliegermarsch des Polizeiorchester das "zackige" Ende einläuteten. Mit der Melodie "Klinge Lied lange nach" wurde dann der umjubelte Schlusspunkt gesetzt.
Peter Lindemann

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