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Presseschau 2005
Rhein-Zeitung
- Ausgabe Koblenz Stadt vom 20.12.2005
Stimmungsvolles
Adventskonzert des Polizeichors
Sitzplätze
in der Florinskirche reichten bei weitem nicht aus
- Technische Präzision - Abwechslungsreiches Programm
Voll besetzt war die Florinskirche beim Adventskonzert
des Polizeichors Koblenz. Weihnachtliche Textvorträge rundeten
das Programm ab. Foto:Thomas Frey
KOBLENZ. Für
viele Menschen ist die Adventszeit leider oft alles andere als besinnlich.
Zur Ruhe kommen und Atem schöpfen zwischen den Weihnachtsvorbereitungen
und der Besorgung letzter Geschenke konnten jetzt die Zuhörer
des feierlichen Adventskonzertes des Polizeichors Koblenz und seiner
Gäste in der Florinskirche.
Die Sitzplätze
reichten bei weitem nicht aus, derart viele Menschen hatten sich
in der Florinskirche eingefunden, um das Adventskonzert des Polizeichors
Koblenz - Meisterchor im Chorverband Rheinland-Pfalz - unter der
Leitung von Dr. Jürgen Böhme zu erleben. Während
der zweite Teil des Konzertes von weihnachtlichen Liedern geprägt
war, dominierten in der ersten Hälfte geistliche Chorsätze,
etwa das feierliche "Vater unser" von Wilhelm Bein.
Dabei beeindruckte
der Chor mit technischer Präzision, mit der er die imitatorischen
Einsätze der einzelnen Stimmen meisterte. Auch mit dynamischen
Differenzierungen wussten die Sänger zu begeistern: So ließen
die Akteure die Passage "Denn Dein ist das Reich" kraftvoll
leuchten, um schließlich mit einem zarten "Amen"
zu enden. Überaus festlich gelangen den Sängern auch weihnachtliche
Chorsätze wie "Vom Himmel hoch" oder "Weihnachtsglocken"
von Hermann Sonnet, in dem immer wieder der Anfang von "Stille
Nacht" anklang.
Einen schönen
Gegensatz zu den tiefen Männerstimmen bildeten die frischen
hohen Stimmen des Kinderchores der Region 2 des Chorverbandes Rheinland-Pfalz
unter der Leitung von Michael Fuxius. Neben dem Hit aus dem Film
"Titanic", "My Heart will Go on", das die jungen
Akteure gefühlvoll sangen, erklangen Weihnachtslieder aus verschiedenen
Ländern, darunter das "Gloria der Engel" aus Frankreich,
das der Kinderchor voller Schwung interpretierte.
Das
abwechslungsreiche Programm rundeten weihnachtliche Textvorträge
sowie die Sopranistin Ruth Maria Kronenfeld ab, die als Solistin
unter anderem mit "Ave Maria" (Bach/Gounod) und "Er
weidet seine Herde" aus Händels "Messias" wahre
Klassiker der Gesangsliteratur präsentierte. Dabei bewies Kronenfeld
großes Stimmvolumen, das sie besonders in der Höhe voll
auskostete. Zum Ausklang sangen alle Akteure gemeinsam mit den Zuhörern
"Leise rieselt der Schnee" - ein besinnlicher Abschluss
eines überaus stimmungsvollen Adventskonzertes.
Christiane
Hausding
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Rhein-Zeitung
- Ausgabe Koblenz Stadt vom 14.12.2005
Polizeichor
gestaltet Konzert
Die
Sänger wollen in der Florinskirche auf die Weihnachtszeit einstimmen
KOBLENZ.
Auf die friedvolle Weihnachtszeit einstimmen möchte der Polizeichor
Koblenz ("Meisterchor des Chorverbandes Rheinland-Pfalz")
mit einem besinnlichen und abwechslungsreichen Adventskonzert am
Sonntag, 18. Dezember, um 17 Uhr in der Florinskirche in Koblenz.
Dazu
hat sich der Chor musikalische Gäste eingeladen: Ruth Maria
Kronenfeld ist die Solistin des Konzertes. Mit ihren Liedbeiträgen
wie beispielsweise "Caro mio ben" von Tommaso Giordani,
"Ave Maria" von Charles Gounod und Johann Sebastian Bach
und "Er weidet seine Herde" von Georg Friedrich Händel
will sie Glanzpunkte setzen. An der Orgel begleitet wird Kronenfeld
von Dr. Jürgen Böhme, der als Chorleiter des Polizeichores
auch für die musikalische Gesamtleitung verantwortlich zeichnet.
Das
Konzert mitgestalten wird auch der Kinderchor der Region 2 des Chorverbandes.
Unter der Leitung ihres Dirigenten Michael Fuxius möchte er
mit Werken wie "Gloria der Engel", "O du stille Zeit"
oder "Es ist für uns eine Zeit angekommen" das Publikum
in seinen Bann ziehen.
Der
Polizeichor trägt mit seinen Lied- und Textbeiträgen der
Intention des Konzertes Rechnung: Die Sänger werden etwa "Forschen
nach Gott" von Konradin Kreutzer, "Sanctus" von Friedrich
Silcher und "Weihnachtsglocken" von Hermann Sonnet darbieten.
Der Eintritt ist frei.
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Rhein-Zeitung
- Ausgabe Koblenz Stadt vom 09.12.2005
Gesang
als kulturelle Gemeinschaftsaufgabe: Die Sängerinnen und Sänger
wollen auch die Verbundenheit zwischen Bevölkerung und Ordnungshütern
vertiefen
Polizeichor
bleibt Meisterchor
Singgemeinschaft
darf nach der Prüfung weitere fünf Jahre den Titel tragen
KOBLENZ.
Nach 1999 hat sich der Polizeichor Koblenz zum zweiten Mal der Herausforderung
gestellt, Meisterchor zu werden. Und nach der erfolgreichen Teilnahme
in Nickenich darf sich der Chor nun weitere fünf Jahre "Meisterchor
des Chorverbandes Rheinland-Pfalz" nennen.
Die intensive Probenarbeit und die hervorragende fachliche Arbeit
des Dirigenten Dr. Jürgen Böhme gaben letztendlich den
Ausschlag, dass das Meisterchorsingen in
Nickenich erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Mit den Chorwerken
"Surrexit pastor bonus" von Giovanni P. da Palestrina
und "Blauer Mond" von Wilhelm Heinrichs sowie den Volksliedern
"In der Ferne" von Friedrich Silcher und "O du schöner
Rosengarten" von Kurt Lissmann erzielte der Chor mit zwei
Mal
"sehr gut" und zwei Mal "gut" eine ausgezeichnete
Wertung.
Nach der Übergabe der Urkunden an die
Chorleiter und die Vorsitzenden wurde zum Abschluss der Sängergruß
des Chorverbandes Rheinland-Pfalz gesungen.
Foto:
Beate Ternes
Wer sich ein Bild von der Arbeit des Chors machen möchte, hat
bald Gelegenheit dazu: Das Jahr klingt musikalisch mit dem Adventskonzert
am vierten Advent, 18. Dezember, 17 Uhr, in der Florinskirche aus.
Mitwirkende sind die Sopranistin Ruth Maria Kronenfeld, der Kinderchor
der Region 2 des Chorverbandes Rheinland-Pfalz unter der Leitung
von Michael Fuxius und der Polizeichor Koblenz. Der Eintritt ist
frei.
Und auch einige Termine für 2006 stehen schon fest: So wird
das 26. Frühlingskonzert unter dem Motto "Melodien aus
Opern- und Operetten" stehen und am 22. April, 19.30 Uhr, in
der Rhein-Mosel-Halle stattfinden.
"Für
den Polizeichor Koblenz ist es eine bedeutende Aufgabe, den Chorgesang
als kulturelle Gemeinschaftsaufgabe zu pflegen und zu fördern.
Er möchte damit auch die Verbundenheit zwischen der Bevölkerung
und der Polizei vertiefen, stärken und festigen", so der
Vorstand. Interessierte neue Sänger sind herzlich willkommen.
"Denn die Freude am Singen ist eine wichtige Voraussetzung,
um musikalischen Erfolg auf einem hohen Niveau zu erreichen",
so Vorsitzender Ditmar Watermann.
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Rhein-Zeitung
- Ausgabe Andernach vom 24.11.2005,
Chorfest der Spitzenklasse
MGV
Nickenich hatte die besten Gesangvereine von Rheinland-Pfalz in
die Pellenzhalle eingeladen
In
Nickenich beteiligten sich 22 Chöre an einem zweitägigen
Wettbewerb des Chorverbandes Rheinland-Pfalz, der sich zu einem
riesigen Chorfest der Spitzenklasse entwickelte.
NICKENICH.
Rheinland-Pfalz hat 19 neue Meisterchöre. Das ist das Ergebnis
des 33. Meisterchorsingens des Chorverbandes Rheinland-Pfalz. Nahezu
900 Sänger stellten sich der Wertung eines dreiköpfigen
Jurorenteams. Ihm gehörten neben Bundeschormeister Michael
Rinscheid (Attendorn) als Vorsitzendem die Musikfachleute Arthur
Groß aus Marktoberdorf im Allgäu sowie Musikdirektor
Winfried Siegler aus dem hessischen Rodgau an.
Gesungen
wurde ausschließlich in A-cappella-Versionen. Zur Aufführung
gelangten somit Chorwerke aus der Romantik, Renaissance, Klassik
und Neuzeit. Moderiert wurde die zweitägige Veranstaltung durch
Chorverbands-Vizepräsident Werner Klein. Dieser dankte dem
MGV Nickenich und dessen Geschäftsführer Ferdinand Nuppeney
für die hervorragende Organisation. Die weitläufige Pellenzhalle
von Nickenich schien bestens geeignet für das Meisterchorsingen.
Bundeschormeister Rinscheid attestierte dem Publikum eine hohe Aufmerksamkeit
und Ruhe während der Vorträge. Den teilnehmenden Chören
gratulierte dankte er für die gezeigten Leistungen. Von den
22 Teilnehmerchören haben nur drei Vereine ihr Ziel nicht erreicht.
Sie wurden mit Beifall dazu ermuntert, erneut anzutreten:
Und
das sind die neuen Meisterchöre:
MGV Frohsinn Staudt, Unterwesterwald; MGV 1868 Hahnstätten,
Unterlahn; Gemischter Chor Ruschberg, Birkenfeld; MGV 1926 Müschenbach,
Oberwesterwald; Polizeichor Koblenz,
Koblenz; GV Eintracht Reichenbach Birkenfeld; Frauenchor Niedererbach,
Altenkirchen; Gemischter Chor Fohren-Linden, Birkenfeld; MGV 1925
Wehr, Ahrweiler; MGV 1861 Elsheim, Bingen; MGV Concordia 1883 Worms-Abenheim,
Worms; Quartettverein Concordia Reinsfeld, Trier-Saarburg; MGV Mendelssohn
Bartholdy Montabaur, Unterwesterwald; MGV Eintracht Rosenheim, Altenkirchen;
Frauenchor Fachingen, Unterlahn; MGV Liederkranz Wallmenroth, Altenkirchen;
MGV 1910 Issel, Trier-Saarburg; MGV Liederkranz Kirchen, Altenkirchen;
Vocalensemble Rhein-Lahn, Rhein-Lahn.
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Rhein-Zeitung
- Ausgabe Koblenz Stadt vom 05.12.2005
Helfer
gönnten sich Momente der Ruhe
Notfallseelsorger
luden zum gemeinsamen Gottesdienst in Koblenz
Mehr
als andere Berufsgruppen sind die Angehörigen von Rettungsdiensten,
Feuerwehr und Polizei in ihrem Berufsalltag mit Leid, Verzweiflung
und Trauer konfrontiert. Auf Einladung der ökumenischen Notfallseelsorge
nahmen sie sich am Vorabend des zweiten Advent Zeit für einen
Moment des Innehaltens. Bei einem Gottesdienst in der Christuskirche
reflektierten sie ihre oftmals belastende Arbeit und ließen
ihre Gedanken um die Frage kreisen: "Warum tue ich das eigentlich?"
KOBLENZ.
Die Rettungs- und Einsatzfahrzeuge auf dem Parkstreifen vor dem
Kreishaus zogen am späten Samstagnachmittag die Blicke der
Passanten auf sich. Es war diesmal kein Notfalleinsatz, zu dem die
vielen Rettungssanitäter, Notärzte, Polizisten und Feuerwehrleute
ausgerückt waren, sondern eine liebgewordene Tradition: der
Gottesdienst, zu dem alljährlich die Pfarrer der ökumenischen
Notfallseelsorge einladen, damit die Helfer, denen oft so viel abverlangt
wird, einen Moment der Besinnung erleben und daraus Kraft und Mut
für ihre tägliche Arbeit schöpfen können.
Die Frage "Warum
mache ich das alles eigentlich - immer noch?", die Pfarrer
Hans-Joachim Hermes in seiner Predigt aufgriff, war das zentrale
Thema des Gottesdienstes. In den Fürbitten, die von den Gottesdienstbesuchern
selbst aufgeschrieben worden waren, kam sehr deutlich zum Ausdruck,
was für die Einsatzkräfte wichtig ist: "Dass sie
nicht müde werden zu helfen und zu hoffen", "die
Kraft, immer menschlich zu bleiben" und die eindringliche Bitte:
"Herr, hilf den Helfern".
Zur Erinnerung,
dass diese seelische Stärkung auch über den Tag hinaus
anhalten soll, bekamen alle Einsatzzentralen eine Kerze mit auf
den Weg: "Als Zeichen dafür, dass wir in schweren Situationen
zusammen stehen und Licht in die Häuser bringen", erklärte
Pfarrerin und Notfallseelsorgerin Michaela Frenz. "Die Pfarrer
der ökumenischen Notfallseelsorge halten Tag und Nacht ihre
Rufbereitschaft in der Stadt Koblenz aufrecht. Rund um die Uhr ist
immer ein Pfarrer erreichbar, um Seelsorge in Extremsituationen
zu leisten", beschreibt sie die Zusammenarbeit zwischen Seelsorgern
und Rettungskräften. Diese "Erste Hilfe für die Seele"
hat sich in der täglichen Praxis bewährt.
Seit
dem Adventsgottesdienst im vorigen Jahr wurde die Notfallseelsorge
genau 50 Mal alarmiert, um seelischen Beistand zu leisten, sei es
bei Verkehrsunfällen, beim Überbringen von Todesnachrichten
oder bei der Betreuung von Hinterbliebenen. Die seelische Unterstützung
erfährt bei den Helfern von Rettungsdiensten, Feuerwehr und
Polizei große Wertschätzung. "Wir wollen zeigen,
wie wichtig wir die Arbeit der Notfallseelsorge nehmen", betonte
Olav Kullak von der Koblenzer Berufsfeuerwehr und beschrieb seine
ganz persönliche Motivation für die Arbeit bei der Feuerwehr:
"Das Verlangen, anderen in Not geratenen Menschen zu helfen."
Ähnliche Beweggründe offenbarte auch Rettungsassistent
Hans Freund vom DRK. "Menschen in Not zu helfen", sei
seine Triebfeder. "Es ist wichtig, dass man mit beiden Beinen
hinter seiner Sache steht", betonte er. Für Holger Klinkner
von der Polizei sind es die kleinen Erfolgserlebnisse, die ihn bei
seiner Arbeit ermutigen. Wenn es ihm zum Beispiel gelungen sei,
einen Streit unter Familienangehörigen zu schlichten und er
dafür ein "Danke" erhält: "Das ist für
mich ein Moment des kleinen Glücks." (ulf)
Infos zur
Notfallseelsorge (508 KB)
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Trierischer
Volksfreund vom 21.06.2005
Polizei singt und spielt
Polizeichöre aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf musikalischer
Mission
TRIER.
Mit beschwingten Volksliedern und Blasmusik zeigten sich die als
Freund und Helfer bekannten Polizisten in der Aula der BBS von ihrer
musikalischen Seite.
Zum achten Mal veranstaltete die Arbeitsgemeinschaft der Polizeichöre
aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland ihr Benefizkonzert, das alle
zwei Jahre stattfindet. Statt Eintritt wurde um eine Spende zu Gunsten
des Hilfswerkes der Polizei des Saarlandes und der Polizeistiftung
Rheinland-Pfalz gebeten.
Gastgeber in diesem Jahr war der Polizeichor Trier 1981 e.V., der
aus terminlichen Gründen jedoch nicht auftreten konnte. Spontan
hatte der Reservisten-Musikzug Trier unter Leitung seines Dirigenten
Manuel Lex seine Teilnahme zugesagt und bildete mit Konzertmarsch
und Polka den Rahmen der rund zweistündigen Veranstaltung.
Außerdem
vertreten waren der Polizeichor Zweibrücken und der gemischte
Polizeichor Zweibrücken mit Dirigent Rudi Diehl, der Polizeichor
Koblenz mit Dirigent Volker Veit sowie der Polizeichor des Saarlandes
unter Leitung von Friedel Harry.
Polizeidirektor
und Ehrengast Otto Herrig betonte in seinem Grußwort die Bedeutung
solch musikalischen Engagements.
"Musizieren
heißt, sich in Einklang mit anderen zu bringen, auf andere
zu hören. Es ist die beste Art zu kommunizieren und förderlich
für das Image der Polizei", so Polizeidirektor Herrig.
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Rhein-Zeitung
- Ausgabe Koblenz Stadt vom 18.04.2005
Musikalische
Ode auf den Lenz
Polizeichor
Koblenz gab ein beeindruckendes Frühlingskonzert in der Rhein-Mosel-Halle
- Programm von Schubert bis Beatles
Sie gehören einfach zusammen: Frühling und Gesang. Denn
wie ließe sich das Erwachen der Natur besser beschreiben als
durch die Leichtigkeit des Gesangs. Ein beeindruckendes Beispiel
für eine solche Lobeshymne auf den Lenz gab nun der Polizeichor
Koblenz mit seinem Frühlingskonzert in der voll besetzten Rhein-Mosel-Halle.

Foto: Godehard Juraschek
KOBLENZ.
Mittlerweile sind sie eine Institution im Koblenzer Kulturleben:
die Frühlingskonzerte des Polizeichores Koblenz. Dass sie aber
auch über die Jahre keineswegs an Schwung und Klasse eingebüßt
haben, bewies nun das jüngste Konzert am Samstagabend in der
Rhein-Mosel-Halle, das gleichzeitig ein schönes Jubiläum
darstellte, denn zum 25. Mal begrüßte der Polizeichor
nun bereits den Frühling.
Der
musikalische Rahmen, den der von Dr. Jürgen Böhme geleitete
Polizeichor Koblenz für sein 25. Frühlingskonzert gewählt
hatte, war dabei durchaus weit gespannt. Die Sänger entführten
ihr Publikum mit Liedern von Franz Schubert sowohl ins frühe
19. Jahrhundert als auch mit Liedern von Paul Lincke, die der ehemalige
Leiter des Polizeichores, Werner Blatt, bearbeitet hatte, ins Berlin
der 1920er-Jahre. Den Solistenpart übernahm hierbei Hans Singelnstein.
Aber nicht nur Lieder aus dem deutschen Sprachraum hatten die Sänger
des Polizeichores in ihrem Repertoire. Denn äußerst souverän
trugen sie sowohl Sy Millers und Jill Jacksons Song "The Rose"
vor als auch deren hymnischen Appell zum Frieden "Let there
be Peace on Earth" mit Ruth Maria Kronenfeld als Solistin.
Ebenfalls
das Berlin des frühen 20. Jahrhunderts hatte sich Ulrike Neradt,
die sehr elegant durch das Programm führte, bei ihren Chansons
ausgesucht. Begleitet vom Polizeiorchester Rheinland-Pfalz sang
sie dabei mit einem Schuss Melancholie in der Stimme den Comedian-Harmonists-Song
"Irgendwo auf der Welt" und mit etwas Ironie den Zarah-Leander-Titel
"Nur nicht aus Liebe weinen" sowie Otto Reuters Hit "Nehm"
Sie "n Alten".
Ein
buntes, aber fein aufeinander abgestimmtes Potpourri verschiedener
Epochen bot auch der von Claudia Seidel geleitete Frauenchor Cosima.
Die jungen Damen trugen dabei unter anderem Gioachino Rossinis Lied
"La speranza" und Johannes Brahms" "Der Bräutigam"
vor. Das 20. Jahrhundert sparten sie allerdings keineswegs aus,
wie unter anderem der äußerst dynamisch interpretierte
Beatles- Song "Can't Buy Me Love" zeigte. Abgerundet wurde
das zuweilen sehr schwungvolle 25. Frühlingskonzert in der
Rhein-Mosel-Halle durch das feine Spiel des Polizeiorchesters Rheinland-Pfalz,
das unter anderem einen Part aus Richard Strauss" "Also
sprach Zarathustra" spielte.
Wenn
die kommenden Monate so werden wie dieses Frühlingskonzert,
dann stehen uns schöne und vor allem ausgelassene und schwungvolle
Tage bevor. Peter Karges
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Dr.
Jürgen Böhme
leitet den Polizeichor
|
Rhein-Zeitung
- Ausgabe Koblenz Stadt vom 11.04.2005
Polizeichor lädt zum festlichen Konzert
In der Rhein-Mosel-Halle erleben die Zuhörer zum 25. Mal
eine musikalische Frühlingswanderung
KOBLENZ.
Die Geburtstagsmatinee im Historischen Rathaussaal in Koblenz,
das Benefizkonzert in Maria Laach und das Adventskonzert in
der St.-Josef-Kirche Koblenz: 2004 war ein erfolgreiches Jahr
für den Polizeichor mit vielen musikalischen Glanzlichtern.
Und auch für dieses Jahr haben sich die Sänger einiges
vorgenommen (die RZ berichtete): So lädt der Polizeichor
für Samstag, 16. April, 19.30 Uhr, zum 25. Mal zu einem
Frühlingskonzert in die Rhein-Mosel-Halle ein.
Mit
dabei sein werden das Polizeiorchester Rheinland-Pfalz (Leitung:
Hans-Georg Conrad), der junge Frauenchor "Cosima"
(Leitung: Claudia Seidel), der eine Mischung aus Gesang, Tanz,
Poesie und Theater bietet, und die bekannte TV-Moderatorin und
Chanson-Sängerin Ulrike Neradt.
Natürlich
möchte auch der Polizeichor Koblenz unter der Leitung von
Dr. Jürgen Böhme mit dazu beitragen, dass der Konzertabend
zu einem besonderen Erlebnis wird.
Karten
zum Preis von 9, 11 und 13 Euro gibt"s unter anderem unter
Telefon 0261 - 1 03 22 55. |

Auch
Sängerin Ulrike Nerath
kommt zum Frühlingskonzert |
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Rhein-Zeitung
- Ausgabe Koblenz Stadt vom 04.02.2005
Jahreshauptversammlung:
Sänger ziehen positive Bilanz
Polizeichor
blickte aufs Jubiläumsjahr zurück: Viele musikalische
Glanzlichter
KOBLENZ.
Frühlingskonzert, Chorreise, Geburtstagsmatinee und Benefizkonzert:
Auf ein erfolgreiches Jahr mit zahlreichen Glanzlichtern haben die
Sänger des Polizeichores Koblenz bei ihrer Jahreshauptversammlung
zurückgeblickt. Kein Wunder: Feierte der Chor 2004 doch seinen
25. Geburtstag.
Von
besonderer Bedeutung war dabei für den Chor das Frühlingskonzert
unter Mitwirkung des Polizeiorchesters Rheinland-Pfalz, dem Coro
Lago di Tenno, der Sopranistin Edeltrud Kahn und Dr. Thomas Schwarz
am Flügel. Ein Erlebnis besonderer Art war aber auch die Chorreise
nach Ungarn. In Budapest gestaltete der Chor gesanglich unter anderem
den Gottesdienst in der Basilika St. Stephan.
Eigentlicher
Höhepunkt war die Geburtstagsmatinee im Historischen Rathaussaal
in Koblenz unter Mitwirkung des Bläserensembles des Polizeiorchesters
Rheinland-Pfalz, der Sopranistin Edeltrud Kahn und der Violinistin
Alexandra Speckbrock. Beim Benefizkonzert in Maria Laach kamen 4500
Euro für die RZ-Aktion HELFT UNS LEBEN zusammen. Das Konzert
gestalteten das Holzbläserensemble des rheinland-pfälzischen
Polizeiorchesters sowie erneut Edeltrud Kahn und Dr. Thomas Schwarz.
Den
Abschluss der Geburtstagsfeier bildete schließlich das Adventskonzert
in der St.-Josef-Kirche, das der neue Leiter des Polizeichores,
Universitätsmusikdirektor Dr. Jürgen Böhme, leitete.
Auch
für 2005 hat sich der Polizeichor Koblenz einiges vorgenommen:
So werden die Sänger am 16. April mit von der Partie sein,
wenn die Rhein-Mosel-Halle Schauplatz des 25. Frühlingskonzerts
sein wird. Es folgen Auftritte beim Rheinland-Pfalz-Tag und beim
Konzert der Polizeichöre Rheinland-Pfalz und des Saarlandes
in Trier.
Im
Oktober stellt sich der Polizeichor der Herausforderung, den Titel
"Meisterchor des Sängerbundes Rheinland-Pfalz" bei
der dritten Stufe zum Meisterchorsingen in Nickenich erneut zu erringen.
Das Jahr findet seinen musikalischen Ausklang mit einem Konzert
am vierten Advent in der Basilika St. Kastor.
Ditmar
Watermann, Vorsitzender des Polizeichores, dankte bei der Jahreshauptversammlung
allen, "die mit dazu beigetragen haben, dass das Jubiläumsjahr
2004 so einen erfolgreichen Verlauf genommen hatte".
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Medieninfo
050202 - Ausstellung Polizeichor
Ausstellung
zur Geschichte
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres anlässlich seines 25-jährigen
Bestehens, stellt der Polizeichor des PP Koblenz derzeit einen Querschnitt
seiner Geschichte in einer kleinen Ausstellung in den Räumen
des Polizeipräsidiums dar. Auf vier Ausstellungswänden
erfährt der Besucher Interessantes über die Entwicklung
des Chores im letzten Vierteljahrhundert und über die mannigfachen
Aktivitäten.
Zu sehen ist die Ausstellung im Erdgeschoss des Präsidiums
noch bis zum
18. Februar, wochentags zwischen 08.00 und 16.00 Uhr.
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Rhein-Zeitung
- Ausgabe Koblenz Stadt vom 18.01.2005
Polizeichor
unterstützt Engagement von St. Josef

Einen gelungenen Abschluss des 25-jährigen Jubiläums des
Koblenzer Polizeichors bildete das Adventskonzert unter der Leitung
von Universitätsmusikdirektor Dr. Jürgen Böhme. Der
Kinder- und Jugendchor St. Josef, die Sopranistin Ruth Maria Kronenfeld,
Dr. Thomas Schwarz (Orgel) und der Polizeichor boten den Zuhörern
einen ansprechenden Konzertnachmittag. Die Mitwirkenden freut es
besonders, dass die Arbeit der Pfarrgemeinde mit einem Betrag von
1000 Euro unterstützt werden kann. Von dem Geld sollen Bedürftige
Essensgutscheine erhalten und sozial schwache Familien Hilfe erfahren.
Den Scheck nahm Pastor Hermann Engel (2. von rechts) von Hans-Joachim
Beisiegel, Josef Baus und Ditmar Watermann (von links) vom Polizeichor
entgegen. Foto: Th. Frey
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