Polizeichor Koblenz an Rhein und Mosel

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Presseschau 2010

RZ Koblenz und Region vom Dienstag, 21. Dezember 2010

Polizeichor singt mit Sopranistin

Adventskonzert Spirituals und internationale Weihnachtslieder begeistern Publikum

Polizeichor Koblenz - Adventskonzert in der Florinskirche Koblenz 2010
Der neue Dirigent Wilfried Schäfer leitete die Sänger vom ersten leisen Ton bis zum großen Finale optimal an.

Koblenz: Obwohl es nicht mehr aufhörte zu schneien und die öffentlichen Verkehrsmittel ausgefallen waren, hatten sich viele Besucher in der Florinskirche eingefunden, um das Adventskonzert des Polizeichors Koblenz zu erleben. Erstmals leitete der neue Dirigent Wilfried Schäfer, der zugleich musikalischer Gesamtleiter des Konzertes war, die Sänger an.

„Rorate caeli desuper“ – „Tauet ihr Himmel“, hieß es am vierten Adventssonntag. Das Konzert startete besinnlich: Der Polizeichor trug unter anderem „Wandrers Nachtlied“ von Rudolf Desch und „Still ruht der See“ vor. Anschließend durften die Zuhörer der Interpretation von Spirituals, wie zum Beispiel „Hush! Somebody’s Callin‘ My Name“ von Brazeal Dennard, lauschen.

Das erste Glanzlicht stellte der Auftritt der Sopranistin Friederike Assion-Bolwin aus Mendig dar. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme präsentierte sie Werke wie Hugo Wolfs „Nun wand’re Maria“. Mit „Wunder der Weihnacht“ von Hermann Schroeder oder „Weihnachten“ von Engelbert Humperdinck, erzeugte sie eine wunderschöne vorweihnachtliche Stimmung, wobei die jeweilige dezente Instrumentalbegleitung auf dem E-Piano durch Werner Lohner diese Stimmung noch verstärkte. Zwischendurch sorgten einzelne Textbeiträge, vorgetragen von den Sängern des Polizeichors, immer wieder für Besinnlichkeit.

Richtig weihnachtlich wurde es dann, als der Polizeichor internationale Weihnachtslieder in deutscher Sprache anstimmte, zum Beispiel „Es wird schon gleich dunkel“, ein Weihnachtslied aus Tirol, „Strahlende Weihnacht“ vom Norweger Gustav Nordquist, „Wundersam und unglaublich“ aus Schweden oder das „Trommellied“, ein von Wolfgang Lüderitz arrangierter tschechischer Choral.

Absoluter Höhepunkt des Adventskonzertes war das gemeinsam vom Polizeichor und der Sopranistin Friederike Assion-Bolwin unter der instrumentalen Begleitung von Werner Lohner vorgetragene Lied „Cantique de Noel“: „Beuget die Knie, o hört der Engel Chöre, o göttliche Nacht, der Geburt unsres Herrn“. Als der letzte Ton verklungen war, konnte man spüren, wie sich die im Konzertverlauf aufgebaute Spannung entlud, und dass die Botschaft angekommen war.

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RZ Koblenz und Region vom Montag, 14. Juni 2010

Polizeichor hat neuen Leiter

Wilfried Schäfer

Wilfried Schäfer

hat den Dirigentenstab von Werner Blatt übernommen

KOBLENZ. Der Koblenzer Polizeichor agiert unter einer neuen Leitung: Wilfried Schäfer – Chorleiter ADC/FDB und Chorkomponist – ist neuer Leiter der Sänger. Ehrenchorleiter Werner Blatt, Mitgründer des Chors und über 23 Jahre hinweg auch dessen musikalischer Leiter, hatte übergangsweise noch einmal das Dirigat übernommen und übergab Anfang April 2010 den Dirigentenstab dann an Wilfried Schäfer.

1949 geboren, erhielt Wilfried Schäfer bereits ab dem fünften Lebensjahr Klavierunterricht. Mit 16 Jahren hatte er die pianistische Reife zur Chorbegleitung erreicht. Seine Chorleiterausbildung absolvierte er 1970/1971 beim Sängerbund Rheinland-Pfalz. Hieran schloss sich bis 1973 eine kompositorische Ausbildung an.

Seit 1992 ist Wilfried Schäfer auch als Chorkomponist tätig und arbeitet mit verschiedenen Musikverlagen zusammen. Im November 2000 wurde Schäfer durch die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände zum Chordirektor ADC ernannt. Es folgte im Dezember 2003 dann die Ernennung durch den Fachverband Deutscher Berufschorleiter (FDB) zum Chorleiter FDB.

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RZ Koblenz und Region vom Dienstag, 29. Juni 2010

Mit dem Polizeichor Koblenz auf Ausflugs- und Konzertreise an das Schwäbische Meer

Reise ans Schwäbische Meer - Polizeichor Koblenz

KOBLENZ. Eine 74-köpfige Reisegruppe des Polizeichors Koblenz, bestehend aus Sängern und (Ehe-)Partnern, Freunden und Gönnern des Vereins, verbrachte vier Tage am Bodensee, dem Schwäbischen Meer.
Zielort war Bregenz, die Landeshauptstadt von Voralberg, im Vierländereck Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein gelegen. Die Gruppe besuchte Lindau, Friedrichshafen und Meersburg.
Die besonders reizvolle Lage, gebaut an einen steilen Rebhang direkt am See, zog schon vor Jahrhunderten die Menschen an – imposant die hoch über Meersburg gelegene mittelalterliche Burganlage der Merowinger. Auch in Steißlingen im malerischen Hegau gab der Chor unter der Leitung von Vizeleiter Volker Veit beim Konzert des Liederkranzes Steißlingen Kostenproben seines Könnens

Südkurier vom 12.05.2010

Bunter Melodienstrauß

Männergesangvereine und Akkordeonorchester unterhalten zum Muttertag in Steißlingen

Steißlingen: (kun) Mucksmäuschenstill war es in der Seeblickhalle, als der Polizeichor Koblenz – Meisterchor des Sängerbundes Rheinland-Pfalz und Gastchor in Steißlingen – zu singen begann: Von der Fremde (Londonderry Air, mit deutschem Text), von der Schubert'schen Nacht, vom blauen Mond und dem Hahn von Onkel Giacometo. Dirigiert von „Vize“ Volker Veit.
Die Sänger sind Amateure, proben einmal in der Woche miteinander und können auf große Erfolge in den 30 Jahren ihres Bestehens zurückblicken.
In Steißlingen freuten sie sich mit ihren Frauen über die begeisterte Resonanz des Publikums. Der Chor ist gerade am Bodensee unterwegs auf „Jahresreise“ und war der Einladung des Steißlinger MGV (Vorsitzender Hubert Wehinger) in die Seeblickhalle gern gefolgt. Weil sie mit dem Bus unterwegs waren und bald aufbrechen mussten, blieb es zum Bedauern des Publikums bei einer Zugabe. Dass es „eine schöne Jejend hier“ ist, hätten sie auf der Busfahrt von Bregenz nach Steißlingen festgestellt, sagte eine der Damen bewundernd zu dieser Zeitung.

Die musikalische Bestätigung gab es dann nach der Pause mit dem „Gruß an den Hegau“ von den Männergesangvereinen Steißlingen und Büßlingen, die zuletzt – nach vielen schönen Frühlings- und Liebesgrüßen – auch noch gemeinsam auf der Bühne standen. Die beiden Vereine teilen sich eine Dirigentin: Andrea Gnädinger. Mit zarten Händen hält sie ihre Mannen taktvoll beisammen.

„Musik überwindet Grenzen“, auch die „zwischen Alt und Jung“, hatte Hubert Wehinger in seiner heiteren Begrüßung erklärt. Für das Friedinger Akkordeonorchester, das begeistert beklatscht wurde, trifft das zu: denn anders als die Männergesangvereine hat das glanzvoll musizierende Orchester (Leitung Marita Mayer) sichtlich keine Nachwuchsprobleme.

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RZ Koblenz & Region vom Montag, 15. März 2010

Klassiker aus Oper und Operette

Frühlingskonzert des Polizeichors in der ausverkauften Rhein-Mosel-Halle

30. Frühlingskonzert - Polizeichor Koblenz
Der Polizeichor Koblenz präsentierte mit seinem 30. Frühlingskonzert in der ausverkauften Rhein-Mosel-Halle ein äußerst stimmungsvolles Programm.
Foto: Peter Karges

KOBLENZ. Auch wenn der Frühling in diesem Jahr noch auf sich warten lässt, so erlebten am Samstagabend 1230 Besucher in der ausverkauften Rhein-Mosel-Halle doch zumindest musikalisch einen beeindruckenden Vorgeschmack auf den Lenz. Denn der Polizeichor Koblenz präsentierte mit seinem 30. Frühlingskonzert, das von Heidi Giesecke moderiert wurde, ein äußerst interessantes Programm aus der Opern- und Operettenwelt.

Mit dem "Chor der Kreuzfahrer" aus der Verdi-Oper "Die Lombarden" wurde ein Werk aufgeführt, das eher selten auf den Theaterspielplänen zu finden ist. Dass dies zu Unrecht so ist, bewiesen die vortragenden Chöre, der Polizeichor Koblenz sowie der Frauenchor Heiligenroth, nachdrücklich.

Die Klassiker der Opern- und Operettenliteratur fehlten keineswegs in diesem Programm. So präsentierte der von Irmgard Sode geleitete Westerwälder Chor die wohl berühmtesten Verdi-Werke, den Triumphmarsch aus "Aida" und den Gefangenenchor aus "Nabucco". Begleitet wurden alle Chöre von dem Frankfurter Johann-Strauß-Orchester unter der Leitung von Werner Blatt.

Neben Chören und Orchester, das unter anderem mit Solonummern aus Georges Bizets "Carmen" und Pietro Mascagnis "Cavalleria rusticana" sein großes Können unter Beweis stellte, bestach das Frühlingskonzert nicht zuletzt durch die Solisten. Der in Neuwied geborene Tenor Michael Kurz sowie die Sopranistin Katja Bördner, die kurzfristig für Deborah Lynn Cole eingesprungen war, begeisterten das Publikum sowohl mit Solonummern als auch im Duett. So glänzten sie unter anderem mit "Parigi, o cara" aus Verdis "Traviata" und mit "Wer uns getraut" aus dem "Zigeunerbaron" von Johann Strauß.

War der erste Teil des Konzerts von den großen Werken der Oper bestimmt, so glänzte der zweite Teil durch die "Hits" der Operette. Mit Melodien aus Johann Strauß" "Fledermaus" oder dem "Zigeunerbaron" sowie Jacques Offenbachs "Can can" war dies genau die richtige Mischung für ein stimmungsvolles, heiteres Programm. (pka)

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Westerwälder Zeitung vom 4. Januar 2010

Frauenchor ist musikalischer Wegbegleiter

Zuhörern in der Heiligenrother Pfarrkirche eine Oase der Entspannung geboten

HEILIGENROTH. Die Einladung zum Konzert des Frauenchores Heiligenroth war davon inspiriert, den Gästen eine Zeit der Ruhe gönnen zu wollen. Ruhe vom Alltag, Ruhe von der Hetze, Ruhe von Verpflichtungen, wie es der Chor später in einem Lied ausdrückte.

Die zahlreichen Zuhörer in der Pfarrkirche St. Petrus und Mercellinus in Heiligenroth genossen diese Oase der Entspannung und lauschten hervorragenden Beiträgen der Mitwirkenden unter der Gesamtleitung von
Werner Blatt.
Die Damen eröffneten das Konzert mit einem modernen Satz des Adventliedes "Es kommt ein Schiff geladen" aus der Feder des Chorleiters Werner Blatt. Spannungsgeladen und von Tonreinheit getragen traf die Botschaft die Zuhörer. Herausragend auch das moderne "Mater dei" und "Die Botschaft", in dem die Geburt des Erlösers Jesus Christus thematisiert wird. Blatt versteht es, mit seinem Frauenchor die Botschaft der Lieder herauszuarbeiten und einfühlsam zu interpretieren.
Als Gastchor knüpfte der Polizeichor Koblenz an den Ausgangspunkt der Reise, die Adventszeit, an. "O komm, o komm Emanuel" flehte der Chor förmlich dieses Hoffnungslied.
In harmonischer Sauberkeit durchzog das "Ave Maria" des Linzer Komponisten Wilhelm Heinrich den Kirchenraum. Bei "Forschen nach Gott" warteten die Zuhörer auf die Auflösung der vielen Fragen, wo und was Gott sei?
Die Antwort lautete: "Du bist kein Traum".

Frische Weisen, die auch vom Advent berichteten, brachte der Kinderchor "Cheza Nostra" aus Ruppach-Goldhausen mit. Unbeschwert und voller Freude überzeugten die Kinder, die ihre Lieder auch mit Körperbewegungen und Gesten unterstrichen.

Mit ausgewählten und thematisch abgestimmten Texten regten einige Sängerinnen die Zuhörer zum Nachdenken an und bildeten so auch Brücken zwischen den einzelnen Liedblöcken. Damit gab es keine thematischen Risse,
was für das hohe Niveau des Konzertes sprach.
Ein unbestrittener Glanzpunkt des Konzertes bot die Sopranistin Carola Höwer, die am Klavier von ihrem Sohn begleitet wurde. Ob beim "Wiegenlied" von Reger oder bei Cornelius' "Die Hirten" zeigte sie mit ihrem warmen, klaren Sopran, mit welcher Hingabe sie die Literatur präsentiert. Saubere Höhen ohne übertriebenes Tremolo, professionell - obwohl kein Profi!

Einen musikalischen Leckerbissen boten der Frauenchor Heiligenroth und der Polizeichor in der Formation eines gemischten Chores. Das russische "Tebje pojem" ließ die Zuhörer aufhorchen - satte Bässe und gefühlvoll führende Frauenstimmen trafen die Seele. "In his love" - ein hymnisch angelegtes Werk - füllte den Kirchenraum und erzählte den Gästen, dass Gottes Liebe den Menschen Halt gibt.

Besser als mit der "Christrose" konnte ein Konzertabschluss nicht gewählt werden. Noch einmal zeigte Carola Höwer ihre gesangliche Begabung; sie ließ nicht nur die Christrose in der eisigen Kälte erblühen, sie schaffte es auch, dass bei vielen Zuhörern die Tränen flossen. Eindrucksvoll und sehr dezent begleitete der gemischte Chor dieses zauberhafte Werk. Tosender Beifall für alle Interpreten und den musikalischen Leiter, der alle Chöre dirigierte, war der Lohn für dieses unter die Haut gehende Musikerlebnis.

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